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Warum spielerische Routinen gerade hochsensiblen Kindern so gut helfen ♡

  • Bine Sonnenwald
  • 9. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Juli


Manchmal sind es gar nicht die großen Dinge, die den Familienalltag so anstrengend machen.


Sondern die kleinen Situationen, die sich jeden Tag wiederholen.

Aufstehen. Anziehen. Zähne putzen. Essen. Aufräumen. Schlafen gehen.

Eigentlich ganz normale Dinge. Und trotzdem kosten sie viele Familien unglaublich viel Kraft. Besonders dann, wenn Kinder sehr sensibel sind und ihre Umwelt viel intensiver wahrnehmen.


So war es auch bei uns.



Unser Alltag fühlte sich irgendwann nur noch nach Funktionieren an

Natürlich gab es auch schöne Momente.

Aber oft hatten wir das Gefühl, ständig erinnern, diskutieren oder hinterherlaufen zu müssen.


Gerade bei alltäglichen Routinen entstanden immer wieder kleine Machtkämpfe.

Heute weiß ich: Viele hochsensible Kinder erleben Alltag ganz anders als wir Erwachsene.


Ich weiß noch genau, wie oft ich dachte:

"Es ist doch nur Zähneputzen."

Aber für unsere Tochter war es nie nur das.

Da war die Zahnbürste.

Das grelle Licht im Bad.

Der Übergang vom Spielen.

Das Gefühl, jetzt schon wieder etwas tun zu müssen.

Erst viel später habe ich verstanden, dass hinter diesen kleinen Alltagssituationen oft viel größere Gefühle steckten.


Während wir einfach funktionieren möchten, brauchen Kinder oft etwas ganz anderes:


  • Sicherheit

  • Verbindung

  • Mitbestimmung

  • Ruhe

  • Fantasie und Leichtigkeit


Und genau das wurde für uns irgendwann ein ganz wichtiger Gedanke.


Die Idee mit den kleinen Fantasiehelfern

Eigentlich begann alles ganz spontan.

Beim Zähneputzen erfanden wir kleine Helfer, die gegen Zahnmonster kämpfen.

Beim Waschen tauchten plötzlich lustige Wischi Waschis auf.

Und am Abend begleiteten die Träumelein liebevoll ins Bett.

Was zuerst einfach nur ein kleines Spiel war, veränderte nach und nach die Stimmung in unserem Alltag.

Natürlich lief nicht plötzlich alles perfekt.

Aber vieles wurde leichter.

Weniger Druck. Weniger Streit. Mehr gemeinsames Lachen.

Und vor allem: mehr Verbindung.


Warum Fantasie für hochsensible Kinder oft so wertvoll ist

Kinder leben noch mitten in ihrer eigenen kleinen Fantasiewelt.

Für sie ist ein Kuscheltier lebendig. Eine Zahnbürste kann ein Held sein. Und eine Abendroutine plötzlich ein Abenteuer.

Gerade hochsensible Kinder reagieren oft besonders stark auf emotionale Stimmung, Sprache und Atmosphäre.

Wenn wir Druck rausnehmen und stattdessen spielerisch begleiten, fühlen sie sich häufig viel sicherer und emotional abgeholt.

Nicht weil Kinder „überredet“ werden sollen. Sondern weil Verbindung oft viel stärker wirkt als ständiges Erinnern oder Druck.

Für uns war das irgendwann ein echter Wendepunkt im Familienalltag.


Rückblickend glaube ich, dass genau dort die ersten Gefühlskinder entstanden sind.

Damals wollten wir unseren Alltag gar nicht verändern.

Wir wollten ihn einfach nur ein kleines bisschen leichter machen.

Aus kleinen erfundenen Helfern wurden nach und nach eigene Figuren.

Aus kurzen Geschichten entstand eine ganze Welt.

Eine Welt, in der Kinder erleben dürfen, dass sie mit ihren Gefühlen nicht allein sind – und Eltern entdecken, wie viel Nähe manchmal in einer einzigen kleinen Fantasiegeschichte stecken kann.

Wenn du die Gefühlskinder kennenlernen möchtest, schenke ich dir unsere erste kleine Geschichte.

Darin lernst du Lilli und die Blitzi Blankis kennen – liebevolle kleine Helfer, die Kindern zeigen, dass Zähneputzen auch leicht und spielerisch sein darf.


 
 
 

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